Institut für

Ostseefischerei

Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie

Bugwelle auf azurblauem Meer.
Mit der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie möchte die EU einen “Guten Umweltzustand” für ihre Meere erreichen. (© Thünen-Institut/D. Stepputtis)

Mit der 2008 in Kraft getretenen Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) möchte die Europäische Union einen “Guten Umweltzustand” für ihre Meere bis 2020 erreichen. Für die Umsetzung der MSRL sind die einzelnen Mitgliedsstaaten verantwortlich, die ihre Maßnahmen aber im Rahmen bereits bestehender Meeresschutzabkommen (wie das für die Ostsee geltende HELCOM-Abkommen) untereinander abstimmen müssen.

Das Institut für Ostseefischerei bringt für die Umsetzung der MSRL seine langjährigen Datenserien und Expertise ein. Zu den Forschungsarbeiten zählt dabei vor allem die Analyse von Daten zu Fischerei und Fischgemeinschaften sowie möglicher Einflüsse der Meeresfischerei auf marine Lebensräume. Außerdem beteiligen sich Wissenschaftler des Institutes, in Zusammenarbeit mit den anderen Thünen-Fischerei-Instituten, an der Entwicklung von wissenschaftlich fundierten Bewertungssystemen. Die Kenntnisse des Institut für Ostseefischerei werden auch in die Erarbeitung von Maßnahmenprogrammen- und Monitoringkonzepten eingebracht.