Institut für

Ostseefischerei

Fischerei & Umwelt Ostsee

Möwen umkreisen die Clupea.
Möwen umkreisen die Clupea. (© Thünen-Institut/D. Stepputtis)

Die Fischerei hat unerwünschte Auswirkungen auf die Meeresumwelt, ebenso wie andere menschliche Nutzungen die Fischbestände beeinflussen. Wir versuchen, diese Einflüsse zu quantifizieren und wo möglich zu reduzieren.

Unsere Langzeit-Datenserien helfen uns dabei, trotz hoher natürlicher Schwankungen den Einfluss bestimmter Tätigkeiten quantifizieren bzw. vorhersagen zu können und daraus Empfehlungen für Maßnahmen zur Reduzierung dieser Auswirkungen abzuleiten.

Die zunehmende industrialisierte Nutzung der Meere erfordert immer häufiger, dass die Wechselwirkungen zwischen konkurrierenden Nutzungen (und hier insbesondere der Einfluss auf kommerziell genutzte Fischbestände) untersucht werden. Ob Brücken oder Tunnel gebaut, Pipelines vergraben, Windenergieanlagen auf See installiert, Kies entnommen werden oder Einleitungen von geplanten Kraftwerken genehmigt werden sollen, in jedem Fall muss das Institut für Ostseefischerei die Wirkung auf die Fischbestände abschätzen und Gutachten zu deren möglicher Auswirkungen erstellen. Dies ist der erste Schritt, um dann – wenn erforderlich – Maßnahmen zur Reduzierung dieser Auswirkungen zu erarbeiten.