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Wie verändern sich die globalen Märkte für Rindfleisch, wenn neue Freihandelsabkommen greifen? Welche Faktoren treiben Kosten und Einkommen in Gartenbetrieben weltweit? Wie schaffen es Milchviehbetriebe in Norwegen, bei den höchsten Erträgen Europas zugleich strenge Auflagen ans Tierwohl zu erfüllen? Mit welchen Problemen werden Reisproduzenten in Asien konfrontiert?

Solchen Fragen stellt sich agri benchmark, ein globales Netzwerk von Agrarökonomen, Beratern und Produzenten. Es vergleicht mit international standardisierten Methoden Produktionssysteme, ihre Wirtschaftlichkeit, Rahmenbedingen und Perspektiven für die wichtigsten Agrargüter und -märkte weltweit. Seit über zehn Jahren leitet das Thünen-Institut für Betriebswirtschaft dieses weltweit einmalige Non-Profit Netzwerk.

Durch international einheitliche Methoden und in enger Zusammenarbeit mit Beratern und Produzenten macht das Experten-Netzwerk internationale Daten und Informationen für jeden vergleich- und bewertbar. Für typische Produktionssysteme und Betriebe wird untersucht
 (a) wie produziert wird,
 (b) welche Kosten und Erlöse dabei entstehen,
 (c) welche Rahmenbedingungen jeweils maßgeblich sind und
 (d) in welche Richtung sich die Produktion voraussichtlich bewegen wird.

Die einmalige Datentiefe und Datenqualität garantiert exakte Informationen und effektive Entscheidungshilfen. Somit wird Institutionen, Produzenten und Unternehmen geholfen, die globalen Herausforderungen in Agrarbereich zu meistern. Aber auch die Politik ist Nutzer der Ergebnisse.

Momentan umfasst agri benchmark über 40 Länder, vor allem in den Branchen Rinder- und Schafhaltung sowie Ackerbau. Der Aufbau der Branchen Schweinehaltung, Milch, Gartenbau, Ökolandbau und Aquakultur wird fortgesetzt.  

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Link zum Netzwerk: www.agribenchmark.org