forsa-Institut befragt Bürgerinnen und Bürger zum Thema Wald

Pressemitteilung

Telefonbefragung soll Meinungsbild der Bevölkerung über Wünsche und Ansprüche an den deutschen Wald erbringen / Thünen-Institut bittet um Beteiligung

In einer bundesweiten Telefonbefragung wird das Meinungsforschungsinstitut forsa zwischen Mai und Juli 2017 rund 2.000 Personen zum Thema Wald befragen. Angerufen werden sowohl Waldeigentümer – auch sehr kleiner Parzellen – als auch Personen ohne Waldeigentum. Auftraggeber ist das Thünen-Institut, ein Bundesforschungsinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).  

Hintergrund ist das Forschungsprojekt „Klimaschutz durch Kleinprivatwald – für Eigentümer und Gesellschaft“, das das Thünen-Institut im Verbund mit dem Institut für Landschaftsökologie und Naturschutz Bühl und der wald-wird-mobil gGmbH durchführt. Thünen-Wissenschaftler Dr. Christoph Neitzel erläutert, worum es bei der Befragung geht: „Privatwaldeigentümer haben bestimmte Erwartungen an ihren eigenen Wald. Doch auch Bürgerinnen und Bürger ohne Waldbesitz haben unterschiedlichste Waldansprüche. Wo bestehen Gemeinsamkeiten und wo gegebenenfalls Widersprüche? Wie beeinflussen Einstellung, Wahrnehmung und Wissen der Befragten ihre Beziehung zum Wald?“  

Für die Telefonbefragung wird forsa zufällig Festnetz- und Mobilfunknummern im Bundesgebiet auswählen. Christoph Neitzel bittet die angerufenen Personen, sich zu beteiligen: „Mit Ihrer Teilnahme können Sie uns helfen, die Wünsche und Ansprüche an den deutschen Wald besser zu verstehen. Dabei ist es unerheblich, wie stark Ihr jeweiliger Bezug zum Wald tatsächlich ist.“  

Aufbauend auf den Befragungsergebnissen werden die Wissenschaftler Vorschläge für politische Entscheidungsträger erarbeiten, um verbesserte Angebote für den Privatwaldeigentümer und für die Gesellschaft zu formulieren. Mit den Antworten aus der Befragung soll sichtbar gemacht werden, welche Vorstellungen einen Interessensausgleich zwischen Bürgerinnen und Bürgern mit und ohne Waldeigentum erfordern und welche deckungsgleich sind.  

Die Antworten werden selbstverständlich anonym behandelt und Ergebnisse nur in zusammengefasster Form dargestellt, u.a. im Internet (siehe Link unten). Weitere Informationen zur Befragung und dem Verbundprojekt gibt es unter www.waldbefragung.de.