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Agrarklimaschutz

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Klimaschutzmaßnahmen

Klimaschutz in der Landwirtschaft – eine interdisziplinäre Forschungsaufgabe

Prof. Dr. Heinz Flessa hält einen Vortrag zum Thema "Klimawandel in der Landwirtschaft"
Prof. Dr. Heinz Flessa hält einen Vortrag zum Thema "Klimawandel in der Landwirtschaft" (© Landesvertretung Saarland)

Deutschland hat sich verpflichtet, seine Treibhausgas-Emissionen, die nicht durch den CO2-Zertifikatehandel erfasst werden,  bis zum Jahr 2020 um 14%  gegenüber 2005 zu verringern. Dazu zählen auch die Emissionen aus der Landwirtschaft. Dort gibt es zahlreiche Ansatzstellen für Klimaschutzmaßnahmen. Welche am effizientesten sind und welche Politikmaßnahmen geeignet sind, klima- und umweltbelastende Emissionen aus der Landwirtschaft zu verringern, sind zentrale Thünen-Fragen, die institutsübergreifend bearbeitet werden.

In enger interdisziplinärer Zusammenarbeit mit unseren Thünen-Nachbarinstituten und der Thünen-Stabsstelle Klimaschutz untersuchen und bewerten wir Klimaschutzstrategien für die Landwirtschaft. Die Kosten der Emissionsminderung werden errechnet und politische Steuerungsinstrumente für den Klimaschutz bewertet. Unsere Arbeiten zum Klimaschutz umfassen die Produktionsoptimierung in einzelnen Betrieben und Betriebstypen, regionale Klimaschutzkonzepte sowie nationale und internationale Politiken für den Klimaschutz. Wir prüfen sowohl technische als auch strukturelle und organisatorische Ansatzstellen für Klimaschutz in der Landwirtschaft und bewerten ihre Wirkung im nationalen wie im internationalen Kontext. Die Wirksamkeit der nationalen und  europäischen Agrarpolitik für den Klimaschutz wird analysiert; diese Erkenntnisse münden in Vorschläge für effiziente Klimaschutzmaßnahmen.